Mit Edelmetallen das Anlagefortfolio abrunden?


Das klassische Sparbuch hat inzwischen bei vielen Anlegern als alleinige "Anlageform" ausgedient - nicht erst seit der letzten Finanzkrise. Immer mehr Anleger mischen ihr Anlageportfolio deshalb verstärkt durch und kombinieren verschiedene Anlageformen. Neben dem klassischen Sparbuch, Aktien, Fonds und anderen Beteiligungsformen sind inzwischen auch Edelmetalle wie Gold, Silber und Platin zu einem Geheimtipp geworden, besonders in Krisenzeiten. So zeichnen sich Edelmetall durch ihre nahezu einzigartige Wertbeständigkeit aus. Einziger Nachteil: Edelmetalle werfen keine Rendite und Zinsen ab. Die Investition in Edelmetalle sollte deshalb nur als "Rettungsschirm" gedacht sein. Wer z.B. Gold, Platin oder Silber online kaufen möchte, sollte dies bedenken. Experten empfehlen hier in der Regel einen Edelmetallanteil im Anlageportfolio von 10-20%. Welcher Wert genau angesetzt werden sollte, hängt stark von den individuellen Bedürfnissen und Vermögensverhältnissen ab. Die Anlage sollten deshalb zunächst mit dem eigenen Anlageberater besprochen werden, um den perfekten Anteil zu ermitteln. Neben Schmuck hat sich in den letzten Monaten und Jahren besonders die Investition in Münzen (Goldmünzen, Silbermünzen und Platinmünzen) sowie in Barren (Goldbarren, Silberbarren und Platinbarren) als sehr beliebt herausgestellt, da diese handlich sind und sehr gut in klassischen Safes oder im Bankschließfach gelagert werden können. Während Münzen auch für reine Sammler geeignet sind, stellen Barren in der Regel ein reines Investitionsgut dar. Dies hängt natürlich auch von der Größe ab. Einen kleinen Goldbarren von wenigen Gramm - z.b. 5g oder 1 Unze (31,1g) - im Wert von wenigen hundert Euro kann noch im heimischen Tresor aufbewahren, während ein 1000g Platinbarren im Wert von rund 50.000 Euro in einem sicheren Bankschließfach deutlich besser aufgehoben ist.